Mass Effect 3

Mass Effect 2 war großartig. Es war und ist eines der besten Computerspiele, die ich gespielt habe. Das lag auch an der Spielmechanik, vor allem daran, dass ich mich in die Handlung eingebunden fühlte. Ich konnte Entscheidungen treffen, diese wirkten sich direkt auf den weiteren Handlungsverlauf aus.
Stellte ich es genau richtig an, konnte ich gegen überwältigende Unwahrscheinlichkeit aus einer ausweglosen Situation entkommen, ohne auch nur einen der ans Herz gewachsenen Hauptcharaktere zu verlieren. Gleich groß war aber auch die Wahrscheinlichkeit, beim ersten Durchspielen gleich den richtigen Handlungsstrang dafür zu treffen, deshalb war das beste erreichbare Ende trotzdem irgendwie glaubhaft. Je weiter ich in Mass Effect 2 fortschritt, desto mehr identifizierte ich mich – wegen der Entscheidungsfreiheit – mit meinem Charakter, den man nicht umsonst nach eigenen Wünschen gestalten kann.

Leider geht es jetzt nicht um Mass Effect 2, sondern den Nachfolger (Amazon). Bioware hat mich hier mit der Storyline ziemlich vor den Kopf gestoßen.
Der Anfang war super, genau wie man es vom Erben Mass Effect 2s erwarten durfte, danach wurde es aber immer schlechter. Als der erste, ans Herz gewachsene, Charakter aus dem Vorgänger starb – egal, wie man handelte – war es vorbei. Und am Ende machten alle Entscheidungen, die ich traf, keinen wirklichen Unterschied.

Bioware gibt mir mit dem Mass Effect-Universum bis zum Schluss die Illusion, dass meine Entscheidungen wichtig sind, dass ich mich gefälligst schlau anzustellen habe, um die Erde zu retten. Das funktionierte hervorragend in Mass Effect 2, nur im letzten Teil der Triologie kann ich mit meiner Vorgehensweise höchstens die Farbe der Explosionen am Ende bestimmen. Und dafür ist das einzige was zählt, die allerletzte Entscheidung, die der Spieler trifft.

Ich bin enttäuscht. Und damit bin ich nicht allein. Im Netz formieren sich bereits Proteste von verstimmten Mass Effect-Anhängern. Ich reihe mich da nur zu gerne mit diesem Artikel ein.

Übrigens lachte ich sehr, als ich auf Fanfiction.net diese Geschichte zum Ende las.

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