In den letzten Stunden gab es mehr Zugriffe auf dieses Blog, als in der gesamten Zeit vorher zusammen. Beinahe alle kamen von Google und beinahe alle hatten den “Torchlight 2 Beta Keygen” als Ziel. Der Artikel selbst war eine dreiste Kopie von superlevel.de, die das gleiche mit Diablo 3, Quake Live und wer weiß wie vielen anderen Spielen gemacht haben.
Natürlich funktionieren die Codes nicht. Wer glaubt, auf Seite eins der Suchergebnisse über funktionierende Keys von Vollpreisspielen zu stolpern, bekommt von mir kein Mitleid. Übrigens, hier könnt ihr Torchlight 2 spielen.
Eine gerade einmal vierzeilige PHP-Funktion generiert bei jedem Seitenaufruf eine neue Zeichenfolge aus vier mal vier Zahlen und Großbuchstaben, getrennt durch Bindestriche. Trotzdem ist der Artikel der, gemessen an den Page Impressions, bislang erfolgreichste und wird es auch für lange Zeit bleiben.
Dieser Effekt ist leider ein ständiger Begleiter im Netz. Über die Popularität von Inhalten entscheidet oft nicht die Qualität, vielmehr bringen Sensation und oft auch dreiste Lügen Besucher. Dass diese sich nur kurz auf der Website aufhalten und sicherlich nicht als dauerhafte Leser gebunden werden ist egal.
Man kann mehrere Monate an einem Text arbeiten und am Ende lesen ihn drei Leute. Genauso kann man sich fünf Minuten hinsetzen und erreicht damit tausende.
Würde ich auf meinem Blog Werbung schalten, zählten bei der Bezahlung einzig und allein die Page Impressions; die Anzahl, wie oft eine Seite aufgerufen wurde. Wäre ich an irgendeinem finanziellen Vorteil interessiert, würde ich mich also bemühen, die Page Impressions in die Höhe zu treiben. Darunter würden die Inhalte leiden; statt qualitativ hochwertige Artikel gäbe es nur noch reißerischen, auf viele Klicks ausgelegten Inhalt.
Wenn ihr euch fragt, wann ihr zum letzten Mal einen gut recherchierten, mit Hintergrundinformationen angereicherten Artikel gelesen habt, werden sich viele von euch eingestehen müssen, dass es viel zu lange her ist. Hier liegen die Printmedien, zumindest in meiner Wahrnehmung, noch deutlich vor dem Internet. Greife ich im Wartezimmer beispielsweise zum Spiegel, geht die Tiefe des Inhalts dort oft weit über das hinaus, was man im Netz findet.
Die Keygen-Aktion macht diesen Effekt besonders deutlich. Vier Zeilen Code für massenweise Besucher, die restlichen Texte liegen unbeachtet daneben. Einen ähnlichen Effekt hatte nur meine Avengers-Rezension. Diese hatte ich noch in der Nacht nach der Veröffentlichung geschrieben, dadurch landete sie ziemlich weit oben in den Google Suchergebnissen. Hulk smash Loki. <3
Für mich hat sich die Aktion gelohnt; auch wenn ich bereits Post von einem Anwalt bekam und ein Bild entfernen musste. Ich fand meine Thesen bestätigt. Dankeschön.
tl;dr: Haters gonna hate.
Animiert von der Diablo 3 – Aktion eines deutschen Gamingblogs schrieb ich für die Torchlight 2 Beta einen Generator. Der nachfolgende Code wird bei jedem Seitenaufruf neu generiert und kann hier beim Runic Games Torchlight 2 Beta Zugang eingegeben werden.
Key:
EMJK-YIKK-MUPN-K68E
Sollte der Code beim ersten Versuch nicht funktionieren, kann es sein, dass er bereits in Benutzung ist. Das erneute Laden dieser Seite generiert einen weiteren.
Es handelt sich hierbei um eine Kunstaktion. Die Keys sind zufällig generierte Zeichenketten. Danke für deinen Besuch! Weitere Informationen.
Update 17.5.: Hallo, lieber Besucher. Noch einmal in Schrift, die sofort ins Auge fällt: die ausgegebene Zeichenkette ist kein gültiger Beta Key. Einen Kommentar zu der Aktion gibt es hier.
Durch Zufall stolperte ich über NotesCloud, eine Mischung aus Evernote und Pinterest. Hübsches Design, erinnert ein wenig an Metro und das ist sicherlich auch gewollt.
We hired Chandler Phillips, a veteran journalist, to go undercover by working at two new car dealerships in the Los Angeles area. First, he would work at a high-volume, high-pressure dealership selling Japanese cars. Then, he’d change over to a smaller car lot that sold domestic cars at “no haggle” prices.
Sehr lesenswerter Artikel. Wer 1-2 Stunden Zeit hat, kann den sich mal antun.
Dieser Bildschirmschoner inspirierte mich, mit Quartz Composer den kurz in Tron Legacy sichtbaren, sehr minimalistischen, Screensaver nachzubauen. Gezeigt werden die letzten beiden Stellen des Jahres, der Monat, der Tag, Stunden, Minuten, Sekunden und Hundertstel.
Zur Installation herunterladen und nach “/Library/Screen Savers” kopieren.
Eigentlich eine Tech Demo für die PS3, der Inhalt ist aber wesentlich interessanter.
Wie die Zukunft aussehen wird, kann man nicht voraussagen. Das hier ist, wenn ich richtig gelesen habe, ein Forschungs- und Designprojekt von einigen französischen öffentlichen Einrichtungen und Designstudios. So kann man leben.
Drag & Drop zwischen verschiedenen Endgeräten. Ich möchte das. Jetzt.
Die Wormworld Saga ist eines dieser liebevollen Kleinprojekte im Netz, die viel zu wenig Bekanntheitsgrad haben. Kapitel 3 ist jetzt erschieden, das erste “richtige” Kapitel, das in der “anderen” Welt spielt, mit Monstern und so weiter. Cool.